Verfahren und Durchführung

Grundlage für die Vergabe der Lehrpreise ist ein zweistufiges Verfahren:

In einem ersten Schritt können Fachbereiche sowie Fachschaften Dozentinnen und Dozenten benennen, die in den Wettbewerb einbezogen werden sollen:

  1. Pro Fachbereich können maximal vier Dozentinnen/Dozenten für den Lehrpreis des Landes RLP nominiert werden. Bis zu drei Nominierungen sollten nach Möglichkeit durch den Fachbereichsrat, die vierte durch Studierendenvertreterinnen und -vertreter der Fachschaft erfolgen. In Fachbereichen, in denen einzelne Fächer durch verschiedene Fachschaften repräsentiert werden, sind die Fachschaftvertreterinnen und -vertreter dazu angehalten, einvernehmlich eine/n Lehrende/n zu nominieren.
  2. Hieran anschließend werden Studierendenbefragungen in den Veranstaltungen der für den Lehrpreis des Landes RLP vorgeschlagenen Dozentinnen und Dozenten mit Unterstützung des Hochschulevaluierungsverbundes durchgeführt.

Fächergruppen

Lehrpreise des Landes werden – getrennt nach Universitäten und Fachhochschulen – auf Ebene von Fächergruppen vergeben.

Fächergruppen Universitäten:

Mathematik und Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Informatik sowie Medizin
Gesellschafts-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie Sport;
Kultur-, Sprach- und Geisteswissenschaften, Kunst und Musik sowie Theologie

Fächergruppen Hochschulen:

Ingenieurwissenschaften und Informatik sowie Agrar- und Forstwissenschaften
Gesellschafts-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie Kunst und Musik

Der Differenzierungsansatz berücksichtigt die vom Statistischen Bundesamt vorgenommene Gliederung. Fächergruppen allerdings, die an rheinland-pfälzischen Hochschulen vergleichsweise selten vertreten sind, wurden mit adäquaten Fächern zu größeren Einheiten zusammengefasst, so dass die Chance auf den Gewinn eines Lehrpreises pro Fächergruppe annähernd gleich hoch ist.

In den Fächergruppen werden unter Berücksichtigung der Zahl der Teilnehmer für Fachhochschulen jeweils zwei Lehrpreise und für Universitäten jeweils drei Lehrpreise vergeben.

Befragungsorganisation

Nachdem die Nominierungen beim Hochschulevaluierungsverbund eingereicht wurden, erhalten die für den Lehrpreis des Landes RLP vorgeschlagenen Dozentinnen und Dozenten via E-Mail eine Benachrichtigung verbunden mit der Bitte, die Veranstaltungen zu benennen, in denen die Studierendenbefragungen durchgeführt werden sollen. Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen mindestens zwei Veranstaltungen benennen, in denen die Studierendenbefragungen durchgeführt werden können. Insgesamt können vier Veranstaltungen angemeldet werden, die im Verfahren zur Vergabe des Lehrpreises des Landes RLP berücksichtigt werden sollen. Die Teilnehmerzahl aller Veranstaltungen insgesamt sollte mindestens 20 Studierende betragen. Veranstaltungen, die gemeinsam mit Kolleginnen oder Kollegen gehalten werden, können leider nicht berücksichtigt werden.

Sind die Informationen zu den Veranstaltungen (bspw. Veranstaltungstitel) dem Hochschulevaluierungsverbund rückgemeldet worden, erhalten die Dozentinnen und Dozenten die entsprechende Anzahl an Fragebogen sowie Erläuterungen zur Durchführung der Studierendenbefragung in der Lehrveranstaltung. Nach der Durchführung der Befragung werden die ausgefüllten Fragebogen an den Hochschulevaluierungsverbund in dem dafür vorgesehenen Rückumschlag zurückgesandt, wo im Folgenden die ausgefüllten Fragebögen maschinell eingelesen und jeder Dozentin/jedem Dozenten seine individuellen Auswertungen zu den einzelnen Veranstaltungen elektronisch übermittelt werden.

Nach Abschluss der Durchführung der Studierendenbefragungen in den Lehrveranstaltungen werden auf Grundlage der aggregierten Studierendenbewertungen aus allen im Verfahren eingeflossenen Veranstaltungen die Preisträgerinnen und Preisträger ermittelt.