2-1 Arbeit in und mit heterogenen Studierendengruppen: Diversität als (Lern-)Chance nutzen "Nachholtermin aus 2016"

Ausgangssituation
In Lehrveranstaltungen kommen in der Regel Lehrende und Studierende eines Faches zusammen. Dennoch können wir nicht davon ausgehen, dass alle die gleichen Voraussetzungen mitbringen, ganz im Gegenteil: Die Studierenden unterscheiden sich neben ihrem Alter, Geschlecht und ihren kulturellen Hintergründen insbesondere auch hinsichtlich ihrer Kompetenzen, ihrer Interessen und Lernbiografien sowie bzgl. ihrer Lernstrategien und Lernstile. Aufgabe der Lehrenden ist es daher, die Diversität der Studierenden in den unterschiedlichen Dimensionen zu erkennen und für den Lernprozess aller fruchtbar zu machen.

Ziele
Die Teilnehmenden kennen

  • verschiedene lernrelevante Aspekte der Diversität von Studierenden und können diese auf ihre eigene Lehre beziehen sowie daraus resultierende Konsequenzen für Lehr-/Lernprozesse beschreiben, analysieren und bewerten.
  • verschiedene Methoden zur Förderung erfolgreichen Lernens in heterogenen Studierendengruppen und können diese hinsichtlich der Nützlichkeit für ihren eigenen Kontext kritisch hinterfragen, ggf. modifizieren sowie zielorientiert einsetzen.
  • die Bedeutung unterschiedlicher Lernstrategien und Lernstile Studierender und können diese zielorientiert in ihrer eigenen Lehre berücksichtigen.

Inhalte

  • Überblick über unterschiedliche Aspekte der Diversität von Lernenden
  • Hochschuldidaktische Methoden zur Förderung erfolgreichen Lernens in heterogenen Studierendengruppen, insbesondere Methoden zur Individualisierung von Lernprozessen
  • Hinterfragen der Methoden hinsichtlich der Nützlichkeit für den eigenen Kontext und ggf. Modifikation

Ihre Trainerin
Marion Degenhardt, M.A. (Zentrum für Weiterbildung und Hochschuldidaktik, Pädagogische Hochschule Freiburg)

 

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