Modul 2-1.4 Lehren im interkulturellen Kontext
Ausgangssituation:
Die Anzahl von ausländischen Studierenden an deutschen Hoch-schulen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Durch die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe können sowohl für die Studierenden als auch für die Lehrenden Schwierigkeiten entstehen. Eine Reflexion eigener kultureller Regeln, Denkmuster und Prägungen sowie eine Sensibilisierung für kulturelle Unterschiede und ihre Auswirkungen im Hochschulkontext sind wichtige Voraussetzungen für das Gelingen interkultureller Kommunikation in der Lehre. Der Umgang mit unterschiedlichen persönlichen Hintergründen und Kommuni-kationsstilen ist über die interkulturelle Kommunikation hinaus auch auf andere Arten von Vielfältigkeit in Lehrsettings übertragbar (Stichworte: Gender and diversity).
Ziele:
Die TeilnehmerInnen
• haben ihre eigene kulturelle Prägung mit Denkmustern und Werthaltungen reflektiert
• haben ein tieferes Verständnis für interkulturelle Unterschiede im Hochschulkontext erlangt und Praxisbeispiele kennengelernt
• kennen mögliche Schwierigkeiten interkultureller Kommunikation und haben Problemlösungen erarbeitet
• können Studierenden, die in einer fremden Kultur sozialisiert worden sind, adäquat begegnen und sind für deren Probleme im deutschen Hochschulkontext sensibilisiert
Inhalte:
• kulturelle Regeln
• kulturdimensionen im Hochschulkontext
• deutsche Kulturstandards - Beispiele für Standards anderer Kulturen
• probleme ausländischer Studierender in Deutschland; Kulturschock
• kommunikation: 4 Seiten einer Botschaft
• interkulturelle Kommunikation – Schwierigkeiten und Lösungswege
Ihre Trainerin:
Dr. Miriam Hansen (Arbeitsstelle für Hochschuldidaktik Goethe Universität Frankfurt)
Termin: 11.-12.06.2010(10-17 Uhr und 9-16 Uhr, 16 UE)
Anmeldeschluss: 21.05.2010
Veranstaltungsort: DHV Speyer
Max. Teilnehmerzahl: 14