Das hochschuldidaktische Angebot des Hochschulevaluierungsverbundes
Eine der zentralen beruflichen Aufgaben der Hochschullehrerinnen und -lehrer ist die akademische
Lehre. Die hierzu
notwendigen Kompetenzen wurden in der Regel autodidaktisch erworben, da systematische Programme bisher fehlten. Auch die Umstellung der Studiengänge in den Hochschulen auf Bachelor und Master stellt neue Anforderungen an die Kompetenzen der Lehrenden und die Organisation der Lehre. Es bedarf einer
systematischen Unterstützung der Lehrkräfte.
Seit 2006 bietet der Hochschulevaluierungsverbund das vom Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ) betreute Programm zur Hochschuldidaktik an, welches zunehmend ausgebaut wird.
Ziele des hochschuldidaktischen Programms sind die Vermittlung grundlegender Lehrkompetenzen, deren Vertiefung und Erprobung. Das Programm kann mit einem
Zertifikat abgeschlossen werden.
Aufgrund der hochschulübergreifenden Organisation des Verbundes wird zudem der
Austausch zwischen den Lehrenden der Mitgliedshochschulen unterstützt. Sowohl erfahrene Lehr- als auch junge Nachwuchskräfte bekommen Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch.
Die hochschuldidaktischen Veranstaltungen werden in regelmäßigen Abständen an den unterschiedlichen Standorten der Mitgliedshochschulen angeboten. Beachten Sie dazu bitte das jeweilige Semesterangebot.
Zielgruppen
Die hochschuldidaktischen Angebote richten sich an alle Lehrenden an den Mitgliedshochschulen des Hochschulevaluierungsverbundes.
Kooperationen
Der Hochschulevaluierungsverbund kooperiert seit 2008 mit der Arbeitsstelle für Hochschuldidaktik der Goethe-Universität Frankfurt und seit 2009 mit dem Zentrum für Schlüsselkompetenzen der Universität des Saarlandes. Ziel der Kooperationen ist v.a. die gegenseitige Anerkennung von Veranstaltungen und des jeweiligen Zertifikats, um den Lehrenden eine erhöhte Mobilität in der Hochschullandschaft zu ermöglichen.